Der Fußabdruck, den wir hinterlassen

Mai 9th, 2008

Ein paar Denkanregungen aus einem wachrüttelnden Vortrag von Wolfgang Pekny von footprint.at:

In Zukunft werden wir alle nicht schlafen können:
Die einen nicht, weil sie hungrig sind.
Und die anderen nicht vor lauter Angst vor jenen, die hungrig sind.

Die Masse der Menschen übertrifft bereits die Biomasse der Fische in den Meeren!
Die Biomasse der Nutztiere der Menschen übersteigt die Masse aller landlebenden Wirbeltiere um das 20fache!
(V. Smil, The Earth‘s Biosphere)

Es kommt nicht darauf an, den Menschen der Dritten Welt mehr zu geben, sondern ihnen weniger zu stehlen.
(Jean Ziegler)

Watching Big Brother

Mai 6th, 2008

In Österreich blüht ja derzeit die Überwachung. Viele der für die EM installierten Videokameras sollen ja auch nach dem Megaevent erhalten bleiben, weil ja direkt vor der Kamera keine Verbrechen passieren (die passieren dann einfach hinter’m nächsten Eck’…)

Doch wer überwacht die Überwacher? Wenn ein Innenminister sich ungestraft auf einen Behindertenparkplatz stellen darf (trotz Videoüberwachung), muss man sich schon die Frage stellen, wohin das noch führen wird…

Die ARGE Daten hat sich diesem Thema wieder mal angenommen und einen Blick auf die öffentlich zugänglichen Web-Statistiken diverser “freizügiger” Seiten gemacht, die eindeutig nicht im “öffentlichen Interesse” liegen, jedoch starken Besuch von Österreichs Beamten erhalten…
Big Brother, I’m watching you…

Weitergehen und -schauen

Mai 5th, 2008

“Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist.”
(Henry Ford)

Einkaufszentren oder “Der Nachbau der Welt”

Mai 4th, 2008

Verlängertes Wochenende in Budapest: Eine Mischung aus K.-und-K.-Romantik und Pusta-Klischees. Doch viel mehr überwiegt der schnell wachsende Wohlstand, Kapitalismus und Einzug der (zum großen Teil auch österreichischen) Kapitalgesellschaften. Ein Zeichen dafür sind wie überall auf der Welt die Einkaufszentren, die auch hier wie die Schwammerln aus dem Boden schießen - und mit jeder Eröffnung ist es ein größeres Gebäude mit mehr Verkaufsfläche und doch immer den gleichen Angeboten. Eine austauschbare Umgebung, die immer gleich aussieht, ob in Budapest, Peking oder Klagenfurt…

Doch Einkaufszentren wurden eigentlich ursprünglich in den USA mangels langsam gewachsener Ortskerne geschaffen - die Architekten versuchten, die Atmosphäre enger europäischer Innenstädte mit ihrer Geschäftsvielfalt künstlich nachzubilden: Kunstwelten nach Plan ohne Charakter.

Daran wurde ich heute erinnert, als ich folgendes Musikvideo ansah… die Auflösung kommt ganz am Schluss:

Kärnten kickt fair

April 28th, 2008

Normallerweise bin ich ja alles andere als ein Fußball-Fan… und meiner Ansicht nach geht es bei der EM schon lange nicht mehr um den Sport sondern nur um die Sponsoren…
Aber ein paar “Randerscheinungen” des Fußballjahres finde ich sehr begrüßenswert, da es zeigt, dass es bei Fußball nicht immer ums große Geld, Sponsoring und Politik gehen muss. Eine dieser Aktionen ist von Jugend Eine Welt, der Don-Bosco-Aktion Österreich, und nennt sich “Kick fair - Fußball für Straßenkinder”.

Don Bosco hat stets darauf geachtet, dass die Kinder nicht nur einen Platz zum Lernen finden sondern auch einen Platz zum Spielen, und deshalb hat jede Don-Bosco-Einrichtung auf der Welt einen Fußballplatz neben sich. Für viele Kinder in armen Regionen der Welt ist dieser Sport auch eine der wenigen Perspektiven, aus ihrem harten Alltag auszubrechen. Sie werden zwar nicht alle Stars wie Ronaldinho werden, aber eine sichere Umgebung zum Kindsein und Lernen in den Don-Bosco-Einrichtungen ermöglicht ihnen eine Zukunft.

designation unterstützt jetzt diese Aktion durch Co-Sponsoring eines Events in Kärnten: Am 6. Mai findet ab 15.00 Uhr eine Präsentation des Projektes mit anschließendem Fußballturnier im Youth Point Siebenhügel in Klagenfurt statt. Besonders freuen kann man sich auf das Mini-Charity-Turnier im Riesenwuzzler mit Bischof Alois Schwarz! Anschließend spielen Jugendmannschaften aus Klagenfurt und dem Kosovo miteinander. Also eine sicher willkommene Abwechslung zum Mainstream-Sport, bei dem man auch noch für was Gutes spenden kann!

Junge Helden braucht das Land!

April 24th, 2008

plakat.jpgAuch heuer zeichnet wieder designation für das grafische Design zur Galaveranstaltung Nacht der Jungen Wirtschaft in der Kärntner Wirtschaftskammer verantwortlich. Und heuer haben wir uns etwas besonderes einfallen lassen:
Jungunternehmer sind die unbekannten, stillen Helden der Wirtschaft, denn sie sind mutig und leisten vieles unerkannt. Und das Symbol für anonyme Helden ist die Augenmaske, wie sie seit Zorro bekannt wurde. Deshalb treten heuer die “jungen Helden” aus dem Schatten hervor und zeigen sich.

jw-einladung.jpg
Neben den sehr gelungenen Fotos von Helge Bauer und den Plakaten geschieht dies insbesondere durch die Einladung mit Hochglanzlack, die eine Augenmaske darstellt, und die Website.
Und hier kommt es zu einer spannenden Interaktion mit den Besuchern, denn wer sich mit dieser Augenmaske (oder einer anderen) fotografieren lässt und das Foto hochlädt, nimmt am Gewinnspiel teil. Die Preise können sich wirklich sehen lassen: Neben Gutscheinen zur Fortbildung und Eintrittskarten zur Gala gibt es zwei Reisen zum JCI-Weltkongress in Indien!
Die bereits teilnehmenden Fotos sieht man hier.

“Nachwirkungen” von Weihnachten 2007

April 18th, 2008

selbsthilfe

Unsere Kunden haben es zu Weihnachten vielleicht bemerkt: Statt dem üblichen Weihnachtspräsent gab es im Dezember 2007 “nur” eine Weihnachtskarte. Unseren Kunden geht es ja auch ohne Geschenke von uns gut (will ich mal hoffen), weshalb wir eben letztes Jahr beschlossen haben, auf die übliche Weinflaschen zu verzichten und das Geld Menschen zur Verfügung zu stellen, denen es nicht immer gut geht. Und dazu muss man leider nicht immer weit suchen… 

Durch unsere Arbeiten für die Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfe Österreich bekomme ich da manchmal Einblick in die Arbeit der Selbsthilfedachverbände, die in Österreich dafür sorgen, dass Menschen ihr Leben selbstbestimmter führen können. Die Selbsthilfe Kärnten macht da z.B. tolle Arbeit und hat auch einen Fördertopf für die diversen Kleinigkeiten und Spesen, die bei den Arbeiten der Selbsthilfegruppen anfallen, eingerichtet. Und so konnte ich gestern unsere Spende an diesen Fördertopf an den Vorstand der Selbsthilfe Kärnten übergeben.

Große Welt, gleiche Probleme

April 17th, 2008

Die Welt mag in der heutigen Globalisierung groß und anonym sein, die gleichen Probleme geben uns jedoch ein Verständnis der Gemeinsamkeit über die Grenzen hinaus: Auf die Frage, was die größte Herausforderung in seinem Job wäre, antwortet Juan Gargiulo, Leiter der Vorstufe einer Druckerei in Buenos Aires:

“Wenn die Kunden als Originale PowerPoint- oder Word-Dateien anliefern, aus denen wir dann druckfähige Vorlagen zaubern sollen. Das ist oft eine große Puzzlearbeit […]” 

Gefunden im Kundenmagazin von Heidelberg, Ausgabe 264

Jetzt kommt News….

April 17th, 2008

newsWer sich schon immer gefragt hat, wie das Team von designation aussieht, hat jetzt in der heutigen Ausgabe von Österreichs auflagenstärkstem Nachrichtenmagazin NEWS auf Seite 88 die Gelegenheit, uns zu sehen. 

Der Hund am Foto ist übrigens Heikes weiße Schäferhundin Kimana.

Jungunternehmer-Tipp Business-Lounge

März 17th, 2008

businesslounge.jpgVor drei Jahren hab ich mit meinem Design-Studio designation in einer Ecke meiner Wohnung begonnen, bin dann aber sehr bald in ein eigenes Büro gezogen, denn meine Wohnung ist für den Empfang von Kunden nicht geeignet (obwohl meine Katzen immer sehr großen Gefallen an Besuch finden).

Aber nicht jeder Jungunternehmer kann ein leistbares Büro finden, und oft ist es für die gelegentliche Besprechung auch gar nicht notwendig, nur gab es da bisher wenig Alternativen. Deshalb möchte ich zumindest den Kärntner Unternehmern die neue Business-Lounge der Wirtschaftskammer in Klagenfurt empfehlen. Hier kann man als WK-Mitglied gratis die Infrastruktur mit Besprechungs- und Präsentationsräumen nutzen.

Tolle Sache, finde ich. Würd mich jetzt nur noch freuen, wenn es dies auch in den anderen Bundesländern geben würde, damit sich die Kärntner Unternehmer mehr über die Berge hinauswagen…