Praktikumsplatz Grafik-Design zu vergeben

03. Februar 2010

designation – Strategie | Kommunikation | Design ist eine Design- und Werbeagentur mit den Schwerpunkten Corporate Design, strategische Werbung und Corporate Publishing mit Büros in Klagenfurt und Wien.

Wir bieten an unserem Standort Klagenfurt einen gut bezahlten Praktikumsplatz ab ca. Februar/März 2010 (für 4-5 Monate) für eine Studentin oder einen Studenten einer einschlägigen FH oder Hochschule für den Bereich Grafik-Design.

Der Praktikantin oder dem Praktikanten wird die Möglichkeit geboten, in einer kleinen, aber feinen Agentur an vielfältigen Projekten für mittelständische Betriebe und öffentliche Organisationen mitzuarbeiten.

Bewerbung über http://www.dasauge.at/jobs/stellenangebote/praktikum/e150507 oder per

Brüno, ein echter Klagenfurter und Werbeträger?

13. Juli 2009

Selten bekommt eine unbedeutende Kleinstadt solch einen Werbewert auf dem goldenen Tablett serviert wie derzeit Klagenfurt: Brüno, das Alter-Ego von “Borat” Sacha Baron Cohen, hat ausgerechnet die kleine Stadt am Wörthersee als seine Geburtsstadt ausgesucht und tut dies auf der ganzen Welt in TV-Interviews und auch auf seiner Myspace-Seite kund.

Jeder hier fragt sich natürlich, warum Brüno ausgerechnet aus Kärnten kommt. Die Gründe dazu herauszufinden bleibt jedem selbst überlassen, Ansätze gäbe es ja genug… Was jedoch noch mehr verblüfft, ist die Frage, warum Klagenfurt diese (kostenlose) Werbung nicht für sich nutzt. Vielmehr wurde letztes Jahr eine (zumindest für die Wirtschaft und die Brieftaschen der Bürger) überaus enttäuschende Fußball-EM veranstaltet, an deren Folgen Kärnten noch Jahrzehnte zahlen wird. Das überdimensionierte Fußballstadion erweckt trotz über 70 Millionen Euro Kosten nicht mal das Interesse des gebürtigen Klagenfurters Udo Jürgens.

Auf der anderen Seite könnten fiktive Stationen aus Brünos Jugend in Klagenfurt eine Sehenswürdigkeit für Besucher aus der ganzen Welt werden – quasi zum Nulltarif! Doch das offizielle Kärnten bzw. Klagenfurt schweigt zu diesem Thema, bis auf ein paar klare Statements homophober und ewig-gestriger Politiker. Auch die Empörung vom offiziellen Österreich über ihren “sexiest export” ist bisher ausgeblieben…

Es bleibt also abzuwarten, ob zumindest Pörtschach den nunmehr berühmtesten Homosexuellen der Welt für sich vermarkten wird. Hier findet nämlich im September das bereits letztes Jahr sehr erfolgreiche “Pink Lake Festival” statt.

designation nun auch in Wien

24. Juni 2009

designation Werbeagentur WienZur Abwechslung mal Neuigkeiten in eigener Sache: Die Design- und Werbeagentur designation – Strategie | Kommunikation | Design, die ich vor 4 Jahren gegründet habe, wächst wieder ein Stückchen, denn wir sind nunmehr auch mit einem Büro in Wien vertreten. Damit das Heimweh nicht allzu groß wird,  haben wir uns dazu sehr schöne Räumlichkeiten in der Plankengasse – im 1. Bezirk nahe der Kärntner Straße – gesucht. Von dort aus wollen wir die Wiener mit unserem Know-How in strategischer Werbung, unserer speziellen Kompetenz in Corporate Design und Corporate Publishing und natürlich mit unserem Kärntner Charme erobern…

Das Foto zeigt den – selbst bei bewölktem Wetter – herrlichen Ausblick von unserem dortigen Agentursitz: Am Ende der  Seilergasse kann man den Graben sehen, und gleich rechts davon sind die Dächer und der Turm des Stephansdoms erkennbar.

Sag ja zu “A”

03. Juni 2009

081119_madeinaustria.gifAls ich ein Kind war, lief im Fernsehen ja immer die beliebte Sendung “Made in Austria”. Ich Drei-Käse-Hoch staunte dann jedesmal, was alles aus Österreich kommt. Das damals sehr verbreitete Logo war für mich weniger ein Wirtschaftskennzeichen, sondern vielmehr eine Identifikation mit Österreich. Leider sah man es das 1978 eingeführte Herkunftskennzeichen ab 2002 immer weniger, als die Vereinigung “Made in Austria” aufgelöst wurde.

up2009-5-28-37801.gifUmso begrüßenswerter ist es, dass es nun ein neues – und meiner Ansicht nach auch schickes – Logo gibt. Kritik fehlt natürlich auch hier nicht, da nur 50% der Wertschöpfung tatsächlich in Österreich stattfinden müssen, aber als selbst engagierter Österreich-Wertschöpfer musste ich bereits feststellen, dass ein höherer Anteil oft nur schwer erreichbar ist. 

Nähere Details zum neuen Logo konnte ich übrigens noch nicht finden, die Kurzmeldung stammt von hier.

Talent und der erste Eindruck

18. April 2009

Heute morgen habe ich nach einem Hinweis von FM4 ein ergreifendes Video gesehen, das ich niemand vorenthalten würde.

Während in Österreich bei den Casting-Shows noch nie ein wirklicher “Star” herausgekommen ist – von diversen “Sternchen”, deren Relevanz und Talent trotz hübscher Fassade schnell wieder verblassen -, überrascht “Britain Got Talent” nach Paul Potts nun mit einem weiteren Naturtalent: Susan Boyle.

Maria Th. Radinger referierte letzten Donnerstag in Klagenfurt über “die Macht des ersten Eindrucks” bzw. den falschen Eindruck, den man machen kann. Ich denke, Susan Boyle stellt hier ein aussergewöhnliches und zugleich erfrischendes Beispiel dazu dar…

Wahlkampf in Kärnten: eine Abrechnung

27. Februar 2009

Wahlwerbung

Zwei Tage vor dem großen Wahltag – Kärnten wählt den Landtag, die Gemeinderäte sowie Bürgermeister – ist es Zeit, einen kleinen Blick auf die vergangenen Wochen zu werfen. Obwohl so klein ist der Blick gar nicht, denn wohin man blickt, wird man mit Parteiwerbung “zugemüllt”. Österreich ist ja bereits ein Phänomen, was Plakate im Wahlkampf betrifft, und Kärntens Parteien haben da heuer neue Maßstäbe gesetzt: Momentan stehen an manchen Straßen die Parteiplakate im Drei-Meter-Abstand. Das Klagenfurter Kabelfernsehen ist voll mit Beiträgen über den jeweils “besten” Bürgermeisterkandidaten. Sogar im Alternativkino schaltet eine ansonsten nicht sehr an kritischer Kunst interessierte Partei ihre Spots… Doch woher kommt das Geld dafür?

Vor einigen Jahren erkannte ein damals noch blauer Landeshauptmann, dass man auf Steuerkosten auch Parteiwerbung machen kann. Anfangs hat dies seine rote Rivalin noch kritisiert, sehr schnell hat sie es jedoch auch für sich angenommen, und mittlerweile haben die drei Regierungsparteien dieses Prinzip perfektioniert. Das Rezept ist einfach: Man nehme sich eine Botschaft, die niemand weh tut (z.B. “Mehr Bahnfahren!”), verpackt diese in ein Inserat mit dem kleinen Logo der Landesregierung (das jedoch auch der Parteiwahllinie sehr ähnlich sein darf) und einem großen Foto des Politikers und zeige damit, wie sehr die Bevölkerung der jeweiligen Partei am Herzen liegt.

Leider liegen vielmehr die Parteien der Bevölkerung auf der Brieftasche: Die Grünen haben ausgerechnet, dass allein das BZÖ täglich Inserate um 20.000 Euro auf Steuerkosten schaltet. Mitte Februar bedeutete dies bereits 1,2 Millionen Euro Eigenwerbung für BZÖ, die ÖVP war mit knapp einer halben Million Euro bis dahin selbst sehr werbefreundlich. Und die SPÖ nahm sich 300.000 Euro aus öffentlichen Mitteln für Ihre Selbstdarstellung. Da waren die 250.000 Euro für eine sehr umstrittene Imagebroschüre diese Woche, die interessanterweise nur BZÖ-Politiker zeigt, noch gar nicht berücksichtigt. Quasi ein Selbstbedienungsladen auf Kosten der Bevölkerung, die das einfach so hinnimmt. Georg Holzer hat dazu eine aussagestarke Gegenüberstellung gemacht. Wie hoch die Kosten nämlich wirklich sind, bleibt seit Jahren unbekannt: Seit 2005 wurde kein Landesrechnungsabschluss erstellt, die Schulden explodieren. Dafür wurde 2004 noch in unglaublicher BZÖ-SPÖ-Einigkeit eine Erhöhung der Parteienfinanzierung beschlossen. Proporz, Gier und Freunderlwirtschaft ruinieren dieses Land!

Die Kärntner Werbeagenturen, die hier involviert sind, jubeln natürlich laut einem Horizont-Beitrag. No na, finden sie hier ja die Traumbedingungen einer Werbekampagne vor: Ein Kunde, der aus Verzweiflung oder Unwissenheit wirklich jede Werbemaßnahme annimmt, und quasi unbegrenztes Budget. Egal, wer am Sonntag zur stimmenstärksten Partei gewählt wird, wird dies nur wegen der ständigen Penetration mit Wahlwerbung schaffen, nicht wegen kreativen Lösungen. Oder wie heißt es so schön:

“Mit voller Hose ist leicht stinken.”

Der mündige Bürger wird am Sonntag in der Wahlkabine mangels wählbarer Kandidaten daher wohl nur schwer wissen, wen er wählen soll, jedoch sollte er wissen, wen er nicht wählen darf… Diese Situation der Steuergeldverschwendung hat in den letzten Jahren unglaublich zugenommen, die drei Regierungsparteien werden auch immer unverfrorener. Sollten wir daher für die Zukunft noch mehr besorgt sein? Schließlich sagt ein anderes gescheites Sprichwort:

“Der Futtertrog bleibt der gleiche, nur die Schweine wechseln.”

Ich plädiere daher, eine der Kleinparteien zu wählen. Aber bitte nicht jene, die trotz Ausländerhass und “Deutsch-Bewusstsein” in fast jeder Publikation einen Rechtschreibfehler haben…

Personalmanagement made by Telekom Austria

24. Februar 2009



Und was lernen wir daraus?

  1. Auch ein Charakterschwein kann gutverdienender Vorstand eines staatsnahen Unternehmens werden.
  2. Unser Bildungssystem muss offensichtlich noch einen langen Weg in Bezug auf Englischfähigkeiten von Maturanten gehen.

Cash in my pocket…

16. Januar 2009

Alle Großunternehmen jammern und betteln momentan um Steuergelder, um ihre angeblich fehlenden Gewinne auszugleichen. “Gewinne privatisieren – Verluste verstaatlichen” ist dabei die Devise.

Das geniale Video des britischen Rappers Wiley zeigt dabei die Grundproblematik mit diesen Unternehmen (und ihren Managern) – übrigens auch sehr sehenswert wegen der hervorragenden Regie:

Es wird wirklich Zeit für neue Werte für die Wirtschaft

P.S.: Das Video gibt’s übrigens hier in besserer Qualität.

McCain-Obama auf Kärntnerisch

08. Januar 2009

McCanoriDer Wahlkampf um den Sessel des Landeshauptmanns ist in Kärnten derzeit schon im vollen Gange und nimmt bereits einige seltsamen Formen an.

So zeigt sich der Spitzenkandidat der FPÖ jetzt mit einem Schriftzug, der wie eine Mischung aus den Logos von McCain und Obama erscheint. Jetzt muss man als nichtösterreichischer Leser dieses Blogs wissen, dass diese Partei sehr stark dem rechtspopulistischen Lager zuzurechnen ist, weshalb die grafischen Symbole eines schwarzen Politikers (und zwar in der Hautfarbe schwarz, nicht im Parteibuch) hier umso mehr verwundern. Schließlich sind die “Freiheitlichen” alles andere als “ausländerfreundlich” (trotz des ausländisch wirkenden Namens ihres Spitzenkandidaten).

Wahrscheinlich um diesen Widerspruch zwischen “geklauten” Logo eines Nicht-Weißen und ihrer politischen Position zu entkräften, haben die Logo-Jungs die Typo des US-Gegenkandidaten vergewaltigt und machten daraus ein “McCanori”… In Kärnten treffen sich also Republikaner und Demokraten in einer Person! Hallelujah!

P.S.: Dass solche Widersprüche in dieser Partei überhaupt kein Problem sind, bewies schon ihr Bundesvorsitzender, der das bekannte Portrait des kommunistischen Idols Che Guevara einfach für sich adaptierte.

Es ist da!

14. Oktober 2008

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Das neue MacBook… bald auch auf einem Schreibtisch bei designation! :)