S** sells… auch Staubsauger! | s** sells… hoovers too!

Dass eine gute Werbung entweder eine attraktive Frau, ein Kind oder ein Tier enthalten muss, ist alte Werbeweisheit. Zurückzuführen soll das sein auf eine bestätigte Theorie der Lernpsychologie, dass ein Produkt, das in einem emotional erregten Kontext kennengelernt wird, sich besser ins Gedächtnis einprägt. Die billigste Art, dies zu erzeugen, ist neben dem Einsatz von süssen Babies und kleinen Hundewelpen ganz einfach S|e|x (mit der man auch mindt. 50% der Bevölkerung erreicht).

Jetzt ist diese Theorie ja schon alt und - für die meisten Geschmäcker - auch etwas ausgereizt, besonders wenn man als Medium RTL oder die Kronen Zeitung verwendet. Neu ist hingegen, dass auch renommierte Unternehmen auf diese Masche zurückgreifen: Nach reizvollen Blicken auf den - fast immer - weiblichen Körper zur Verkaufsförderung von Joghurts und Fenstern gehts jetzt an die Haushaltselektronik. Das Stichwort ist Hitech-Fetisch, und kommen tut das ganze von Cosmos! Natürlich findet sich auf der offiziellen Website nirgends ein Hinweis auf dieses Angebot mit perfekten - wenn auch nicht jugendfreien - Fotos. Aber wer sich schon immer gefragt hat, wie man im 21. Jahrhundert einen Staubsauger verkauft, bekommt hier einen guten Eindruck - auch für alternative Verwendungen…

Man wird sehen, wohin das führt… So manches Unternehmen hat es vor den Werberat geführt, wie z.B. Hochriegl Sekt, die nach unzähligen Beschwerden ihre Kampagne mit ungehemmten jungen Damen einstellen mussten.
Ist S|e|x in der Werbung der letzte Ausweg bei mangelnder Kreativität und Qualität?

It’s old advertisers knowledge that a good advertisment has to include an attractive woman, a child or an animal. This is based on a proofed psychology theory that a product is better remembered when it is introduced in an emotional context. The cheapest way to reach this is - apart from the use of cute babies and little doggies - s|e|x (and at least 50% of population is going to react on it).

This theory is not new and probably over-used when consuming most media. But its new that established companies also use this way of advertising: After some hot views on - nearly always - the female body for yoghurts and windows it’s now consumer electronics. The name is Hitech-Fetisch, and it comes from Cosmos, an established electronics retail chain in Austria! Of course, you won’t find anything of these perfect - but not suitable for work - photos on their official website. But if you ever wondered how hoovers are going to be sold in the 21st century you will find an answer here - also for alternative uses of them…

We will see where this is leading to… Many companies, like Austrians sparkling wine producer Hochriegl Sekt, had to cancel their campagne.
Is S|e|x in Advertising the last chance by lack of creativity and quality?

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