Marken im Gedächtnis

Da geben die großen Marken Millionen Euro aus, um ihre neuen Logos tief ins Bewusstsein der Konsumenten einzubrennen, dabei nützt es offensichtlich nichts. Das Projekt “Markenzeichen” der österreichischen Gruppe monochrom zeigt dies anschaulich. 25 Personen mussten zwölf Logos aus dem Gedächtnis nachzeichnen. Einige gelangen sehr gut, manche gingen wohl ziemlich am Schuss vorbei (so ist z.B. eines der mutmaßlichen Raiffeisen-Logos fast ein perfektes Volksbank-Logo).

Doch am interessantesten zeigen sich die “Gedächtnisreste” von BP und Eskimo. Diese änderten ja bereits vor einigen Jahren ihr Markenzeichen, die Testpersonen erinnerten sich hier aber zum Großteil an die alten Erscheinungsbilder. Jahrzehntelanges “Einbrennen” in den Kopf lässt sich halt nicht von heute auf morgen rückgängig machen, dies wird wohl auch der Fall sein mit dem neuen Logo von Iglo: Bei diesem - offensichtlich nicht aus dem heurigen Jahr stammenden - Projekt ist zwar noch das alte Logo gefragt gewesen, doch wer von meinen Blogbesuchern könnte aus dem Gedächtnis nun das neue zeichnen?

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