Kundenzufriedenheit in Zahlen
Dienstag, Januar 30th, 2007
Susanne Senft hat mich auf die Idee gebracht, vor Weihnachten wurde es durchgezogen: die erste Kundenzufriedenheitsbefragung von meinem Studio designation. 30 Fragebögen wurden an treue und auch untreue Kunden in ganz Österreich ausgesandt, die Hälfte antwortete auch. Jetzt liegt das Ergebnis vor.
Und es ist ein interessantes Ergebnis, das uns auch ein wenig schmeichelt. Interessant deshalb, weil sich in Zukunft neue Grafik-Design-Bereiche erschließen lassen, die bisher vielleicht zu wenig beachtet wurden. Auch interessant, weil die Anforderungen der Kunden an ein Designstudio oder eine Werbeagentur oft nicht richtig von uns Designer erkannt wird. So erwarten zwar alle Kunden Kreativität (für 60% sehr wichtig), noch wichtiger ist ihnen jedoch Kompetenz und Vertrauenswürdigkeit (je 100% empfinden dies als sehr wichtig) sowie Verständnis der Kundenvorstellungen (für 83% sehr wichtig). Auch weit oben in der Skala liegen Einhaltung von Angeboten (für 92% sehr wichtig) sowie Beratungskompetenz (für 75% sehr wichtig). Geografische Nähe ist mit Abstand das unwichtigste Kriterium bei der Zusammenarbeit mit einem Designstudio (nur 16% empfinden dies als wichtig).
Sehr erfreulich natürlich auch die Noten, die designation direkt betreffen: Sowohl bei Zuverlässigkeit, Produktion als auch Strategie und Konzept erhalten wir die Durchschnittsnote 1,1 (von 5). Designqualität, Kreativität und Projektabwicklung liegen jeweils bei 1,2 (von 5). 100% unserer Kunden empfinden unsere Angebote und Abrechnung als “sehr klar und transparent”, auch Reklamationen wurden bisher zu 100% “sehr zufriedenstellend” behandelt. 80% der befragten Kunden würden uns deshalb “sehr wahrscheinlich” weiterempfehlen.
Das freut uns natürlich, denn es zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind.
Zwei Wochen lang hat uns Fontshop auf seinem Fontblog die Top-10 der ermittelten 100 “besten” Schriften aller Zeiten vorgestellt. Heute um 0.05 Uhr stand die Nummer Eins fest, obwohl beim bisherigen Verlauf diese immer offensichtlicher wurde:
Genosse Jürgen Siebert hat ja schon vor längerer Zeit mal in den PAGE-Miszellen über die seltsame Erscheinung der “Logo-Discounter” im Web berichtet… Die waren ja für professionelle Gestalter nie sehr ernst zu nehmen, denn jemand, der sich dort ein Logo bestellt um ‘ne Mark fuffzich, hat anscheinend eh weder Verständnis noch das Budget für professionelle Lösungen.
Bei jeder Webdesignentwicklung stellt sich mir die gleiche Frage: Welche Schriften kann/soll/darf ich verwenden?
Grafik-Design-Tagungen gibts ja wie Sand am Meer… mit den meisten weiß ich nicht so recht was anzufangen, noch dazu wo ein kleines Designstudio aus der “Provinz” nicht laufend in der Welt herumjetten und um umgerechnet einen Euro pro Minute einen Sitzplatz vor Powerpoint-Präsentationen von Wunderwutzis aus den US von A bezahlen kann. 