Was aus dem Zeitschriftenregal: mare

Alle zwei Monate passiert es, dass ich mit einem zufriedenen Lächeln zwischen etlichen dutzend Seiten versinke. Und zwar nicht beruflich, sondern privat: Dann kommt die neue Ausgabe von mare mit der Post.
Jetzt sind wir hier in Österreich als Binnenland mitten in den Alpen ja nicht (mehr) besonders verbunden mit dem Meer, doch gerade dies ist das Interessante an dieser “Zeitschrift der Meere”: Sie berichtet zwar über Themen, die mit dem Meer verbunden sind, dabei jedoch nicht über etwas, was man zuerst damit assoziieren würde. Und wie vielfältig dies trotzdem sein kann, zeigt mare nun seit über 10 Jahren… auch einem Alpenjungen wie mir!

Einen Designer freut diese Zeitschrift zudem natürlich umso mehr, da hier alle Komponenten nur in bester Qualität vorkommen: Angefangen von der hervorragenden Themenwahl über eine perfekte Fotoauswahl ohne Kompromisse bis zur Art Direction und dem Layout, das erfreulicherweise noch ohne Verläufe, Schlagschatten oder sonstiger “billiger” Effekte auskommt. Bei der Produktion zeichnet MetaDesign verantwortlich, der Druck erfolgt auf der Rolle in einer selten guten Qualität auf 150g/m2-Papier (!) durch Neef+Stumme.

Beste Voraussetzungen also, sodass dabei ein attraktives Magazin herauskommt, das sich nicht nur auf dem Coffee Table eines rollkragenpulloverbeleibten Architekten gut macht. Eine Zeitschrift, wie ich sie mir auch für die Alpen wünschen würde - fernab von Bergromantik und Kitsch.

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