Warum ich Web 2.0 mag… (aus der Sicht als Medienkonsument)
Die Webexperten in meinem privaten und beruflichen Umfeld sprechen (und bloggen) ja schon länger über “das neue Web” - Web 2.0 -, in dem die Interaktion und der Beitrag der User den eigentlichen Content ausmacht.
Was anfangs sicher als eine nette Spielerei für Leute mit “zu viel Freizeit” von Konzernen belächelt wurde, nimmt immer offensichtlicher einen wichtigen Platz in unserer Mediengesellschaft ein. Die unglaublichen Summen, die für diverse Web 2.0 Portale bezahlt werden, zeugen davon.
Aber fernab von dieser Geldmaschinerie finde ich als Medienkonsument Web 2.0 immer toller, da es meinen Wünschen folgt. Der Fernseher bleibt abends meist aus, wenn man sich passiv berieseln lassen will, kann man dies über Youtube auch ein bisschen “aktiver” machen. Und dabei stösst man garantiert auf kleine Juwelen (sowohl aus dem Amateur-Musik- als auch Amateur-Filmmacher-Eck), die einem zeigen, wieviel Talent es noch da draussen gibt, das sich - zum Glück - nicht über schmierige Talenteshows im Fernsehen präsentiert.
Und immer mehr dieser Talente geraten dann durch Web 2.0 an die Oberfläche, so wie Colbie Caillat, die dank MySpace mit bescheidenen Mitteln zu einer der erfolgreichsten Sängerinnen 2007 wurde. Andy Mckee, Esmee Denters und Mia Rose sind weitere Upcoming-Stars mit Besucherzahlen auf ihrem Profil, von denen viele kommerzielle Künstler nur träumen können! (Hörenswert sind übrigens auch Rose Polenzani, Koko Kaine und Kaz Mills - alle “unplugged aus dem Hinterkammerl” mit nicht mehr als einem Mikrofon und Liebe zur Musik). Die Zukunft schaut gut aus.