Archiv für die Kategorie ‘Doing Business’

Praktikumsplatz Grafik-Design zu vergeben

Mittwoch, 03. Februar 2010

designation – Strategie | Kommunikation | Design ist eine Design- und Werbeagentur mit den Schwerpunkten Corporate Design, strategische Werbung und Corporate Publishing mit Büros in Klagenfurt und Wien.

Wir bieten an unserem Standort Klagenfurt einen gut bezahlten Praktikumsplatz ab ca. Februar/März 2010 (für 4-5 Monate) für eine Studentin oder einen Studenten einer einschlägigen FH oder Hochschule für den Bereich Grafik-Design.

Der Praktikantin oder dem Praktikanten wird die Möglichkeit geboten, in einer kleinen, aber feinen Agentur an vielfältigen Projekten für mittelständische Betriebe und öffentliche Organisationen mitzuarbeiten.

Bewerbung über http://www.dasauge.at/jobs/stellenangebote/praktikum/e150507 oder per

designation nun auch in Wien

Mittwoch, 24. Juni 2009

designation Werbeagentur WienZur Abwechslung mal Neuigkeiten in eigener Sache: Die Design- und Werbeagentur designation – Strategie | Kommunikation | Design, die ich vor 4 Jahren gegründet habe, wächst wieder ein Stückchen, denn wir sind nunmehr auch mit einem Büro in Wien vertreten. Damit das Heimweh nicht allzu groß wird,  haben wir uns dazu sehr schöne Räumlichkeiten in der Plankengasse – im 1. Bezirk nahe der Kärntner Straße – gesucht. Von dort aus wollen wir die Wiener mit unserem Know-How in strategischer Werbung, unserer speziellen Kompetenz in Corporate Design und Corporate Publishing und natürlich mit unserem Kärntner Charme erobern…

Das Foto zeigt den – selbst bei bewölktem Wetter – herrlichen Ausblick von unserem dortigen Agentursitz: Am Ende der  Seilergasse kann man den Graben sehen, und gleich rechts davon sind die Dächer und der Turm des Stephansdoms erkennbar.

Alles, was Recht ist…

Samstag, 04. Oktober 2008

Gestern hieß es wiedermal die Schulbank zu drücken, denn Meinhard Ciresa, seines Zeichen Rechtsanwalt und einer der wenigen Urheberrechtsexperten in Österreich, referierte im Rahmen eines Workshops von design austria über Design & Recht – Abwicklung und Schutz von Design-Projekten”.

Dass so ein umfangreiches Thema nicht schnell abgehandelt werden kann, war vorhersehbar, deshalb reichten die vier Stunden auch leider nur für die Hälfte der Unterlagen. Fragen aus der Praxis gehen nunmal vor (ansonsten sollte das dazugehörige Buch eh in jeder Designerbibliothek vorhanden sein), und gerade hier zeigte sich dann die große Grauzone der Rechtsprechung, der wir in unserer täglichen Arbeit ausgesetzt sind. Der “g’sunde Menschenverstand” findet in diesen Problemen leider keine Anwendung…

Die “Präsentationsfalle”

Trotzdem ein kurzer Hinweis, den ich persönlich sehr interessant gefunden habe: Die Präsentation von Ideen und Konzepten vor einem Kunden stellt einen Designer oder eine Agentur vor die Herausforderung, dass diese nur in seltenen Fällen urheberrechtlichen Schutz genießen, sondern nur deren Umsetzung. Einige schwarze Schafe unten den Auftraggebern sahen deshalb manchmal kein Problem darin, Auszüge eines präsentierten Konzepts zu verwenden, ohne dem Schöpfer dieser Idee eine entsprechende Abgeltung zu honorieren. Im Rahmen des Prozesses zwischen einer oberösterreichischen Agentur und einer Hendlrestaurant-Kette sah der Oberste Gerichtshof nun jedoch sehr wohl eine Schutzfähigkeit von präsentierten Ideen, Konzepten, Slogans usw. vor. Zwar nicht im Rahmen des Urheberrechts, sondern durch die zivilrechtlichen “Vorvertraglichen Schutz- und Sorgfaltspflichten”. Die Verwendung präsentierter Ideen wird so zumindest theoretisch unterbunden…

Nachdem die Materie unbegrenzt ist und österreichische Gestalter noch immer zu wenig über ihre Rechte wissen, darf man auf eine Fortsetzung/Wiederholung/Intensivierung des Workshops hoffen…

“Wer ist der Werber?”

Donnerstag, 25. September 2008

Wenn’s nach dem ORF geht, anscheinend ein selbstverliebter Dilletant, der sauschlechte Werbespots macht…

Unsere Verantwortung oder unser Geschäft?

Dienstag, 17. Juni 2008

Size ZeroWer gestern nach dem erfolglosen Fußballmatch (übrigens durch 2,2 Millionen Seher das zweitmeistgesehene Programm aller Zeiten im ORF) noch geistig aufnahmefähig war, konnte in ORF 2 im Kulturmontag einen interessanten Beitrag über die Perversion des Schönheitskults sehen.

Warum sich nette Mädels in fragwürdigen Shows von einem gealterten ex-Top-Model erniedrigen lassen, war mir ja immer schon ein Rätsel. Mittlerweile kann man in Kärnten auch keines der selbsternannten “Lifestyle”-Magazine aufschlagen, ohne dass man genau erklärt bekommt, wie wichtig und sozial akzeptabel eine Schönheits-OP ist (akzeptabel ist ja heutzutage alles, was den Schmierblättern Geld bringt). Und in Ami-Land ist das natürlich noch viel bunter und größer, wo Schönheits-OP-Fernsehshows bis zu 500.000 Bewerbungen von potentiellen Kandidatinnen bekommen. Kein Wunder, sie haben schlechte Vorbilder: Die meisten Schauspielerinnen aus den USA sehen mittlerweile aus wie untote Statisten aus “Fluch der Karibik”. Eine gute Darstellung des Problems ist auch in einer Folge der Simpsons zu finden, wo Lisa in einem Geschäft für Teenagermode nur Kleider in der Größe “Size 0 and below” bekommt…
Schönheitskult gab es bereits in der Antik und wird es auch immer geben, jedoch wurde in Hinblick auf den “ungesunden” Anstieg in der Sendung die berechtigte Frage gestellt: Sind wir äußerlich so reich oder innerlich so arm, dass wir das brauchen?

Leider haben diese “ungesunden” Gestalten in der Werbung schon lange ihren Platz gefunden. Deshalb denke ich, dass es gerade wir Medienproduzenten sind, die die Gesellschaft positiv verändern können. Indem wir z.B. keine Models für Jobs beschäftigen, die einen Body-Mass-Index von unter “18″ haben. Na gut: “17.5″. Sonst bekommt man ja heutzutage gar keine Models mehr…

“Nachwirkungen” von Weihnachten 2007

Freitag, 18. April 2008

selbsthilfe

Unsere Kunden haben es zu Weihnachten vielleicht bemerkt: Statt dem üblichen Weihnachtspräsent gab es im Dezember 2007 “nur” eine Weihnachtskarte. Unseren Kunden geht es ja auch ohne Geschenke von uns gut (will ich mal hoffen), weshalb wir eben letztes Jahr beschlossen haben, auf die übliche Weinflaschen zu verzichten und das Geld Menschen zur Verfügung zu stellen, denen es nicht immer gut geht. Und dazu muss man leider nicht immer weit suchen… 

Durch unsere Arbeiten für die Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfe Österreich bekomme ich da manchmal Einblick in die Arbeit der Selbsthilfedachverbände, die in Österreich dafür sorgen, dass Menschen ihr Leben selbstbestimmter führen können. Die Selbsthilfe Kärnten macht da z.B. tolle Arbeit und hat auch einen Fördertopf für die diversen Kleinigkeiten und Spesen, die bei den Arbeiten der Selbsthilfegruppen anfallen, eingerichtet. Und so konnte ich gestern unsere Spende an diesen Fördertopf an den Vorstand der Selbsthilfe Kärnten übergeben.

Jetzt kommt News….

Donnerstag, 17. April 2008

newsWer sich schon immer gefragt hat, wie das Team von designation aussieht, hat jetzt in der heutigen Ausgabe von Österreichs auflagenstärkstem Nachrichtenmagazin NEWS auf Seite 88 die Gelegenheit, uns zu sehen. 

Der Hund am Foto ist übrigens Heikes weiße Schäferhundin Kimana.

Jungunternehmer-Tipp Business-Lounge

Montag, 17. März 2008

businesslounge.jpgVor drei Jahren hab ich mit meinem Design-Studio designation in einer Ecke meiner Wohnung begonnen, bin dann aber sehr bald in ein eigenes Büro gezogen, denn meine Wohnung ist für den Empfang von Kunden nicht geeignet (obwohl meine Katzen immer sehr großen Gefallen an Besuch finden).

Aber nicht jeder Jungunternehmer kann ein leistbares Büro finden, und oft ist es für die gelegentliche Besprechung auch gar nicht notwendig, nur gab es da bisher wenig Alternativen. Deshalb möchte ich zumindest den Kärntner Unternehmern die neue Business-Lounge der Wirtschaftskammer in Klagenfurt empfehlen. Hier kann man als WK-Mitglied gratis die Infrastruktur mit Besprechungs- und Präsentationsräumen nutzen.

Tolle Sache, finde ich. Würd mich jetzt nur noch freuen, wenn es dies auch in den anderen Bundesländern geben würde, damit sich die Kärntner Unternehmer mehr über die Berge hinauswagen…

Barcamp “senza confini” in Klagenfurt

Mittwoch, 09. Januar 2008

Letztes Jahr habe ich ja berichtet, dass auf der Klagenfurter Uni ein Barcamp stattfindet. Dieses war ein großer Erfolg, weshalb das nächste Barcamp am 2. und 3. Februar gleich noch einen Stein draufsetzt und diesmal länderübergreifend “senza confini” (ital. “ohne Grenzen”) für Österreich, Italien und Slowenien stattfindet. designation ist jetzt übrigens offiziell ein Sponsor dieser Veranstaltung, die kostenlose Vorträge und Diskussionsrunden rund um Web 2.0 und neue Technologien bietet.

Klagenfurt ist dafür auch der richtige Standort, schließlich ist das Dreiländereck nur eine gemütliche halbe Stunde mit dem Auto entfernt. Die Veranstalter hoffen daher auch auf eine rege Teilnahme von Nachbarn aus der Alpe-Adria-Region, damit die Veranstaltung jedem Teilnehmer eine Horizonterweiterung bieten kann (was dem Kärntner meist nicht schadet…). Da bei den beabsichtigten Themen sicher für jeden Webuser – vom gewöhnlichen Anwender bis zum Entwickler – etwas dabei sein wird, zahlt sich eine Teilnahme auf jeden Falls aus. Und wenn jemand ein Thema nicht findet, so trägt er einfach selbst etwas durch einen kurzen Vortrag dazu bei. Denn darum geht’s bei Barcamps: den Austausch von Wissen.

Wer jetzt noch nicht vom Prinzip der Barcamps überzeugt ist, findet bei Ö1 ein paar gute Argumente für diese “Anti-Konferenz”. Wär dieses Prinzip nicht auch für Designer als (leistbare) Alternative zu Design-Konferenzen denkbar?

Meine Tipps an Praktikum- und Jobsuchende

Mittwoch, 02. Januar 2008

Wir sind bei designation ja zwar recht klein, aber trotzdem kommt jedes Jahr eine ganze Reihe von Bewerbungen für Jobs und Praktikumsstellen. Das ist an und für sich sehr erfreulich, weil es zeigt, dass teilweise sehr gute Leute gerne bei uns mitarbeiten möchten. Wir werden deshalb heuer auch eine Praktikantin oder einen Praktikanten aufnahmen. Andererseits stellen sich mir manchmal die Nackenhaare hoch, wenn ich so durchlese, was da kommt…

Deshalb nachfolgend einige Tipps, was aus meiner Sicht bei manchen Bewerbungsschreiben verbessert werden könnte, damit der erste Eindruck der beste wird:

  • Unglaublich, aber wahr: Es gibt noch immer Bewerbungen an Designstudios, die lieblos in Word mit Times oder Arial runterge*piep* sind. Wirklich kein guter erster Eindruck für einen Grafik-Designer.
  • Wer auch immer den zahlreichen Schulabgängern eingeredet hat, Webdesign sei die Zukunft gegenüber Printdesign, der hat unrecht. Was dabei herauskommt sind Technikfreaks, die von Ästethik keine Ahnung haben – noch nicht mal in ihren Webdesigns. Und ein wenig Know-How im Printbereich schadet nie!
  • Berufsanfänger: Es ist mir klar, dass während bzw. kurz nach der Ausbildung noch kaum Referenzen zusammen kommen. Deshalb bekomme ich dutzende Arbeitsbeispiele in Form von Websites für den örtlichen VW-Tuning-Club oder CD-Coverentwürfe für die Band, bei der der/die junge Grafiker/in das Schlagzeug über hat. Das mag ja alles schön und gut sein, nur im Berufsleben wird es solche Aufträge wohl nur bei den wenigsten Studios geben. Vielmehr ist es gefragt, gerade jene Sachen zu gestalten, bei denen man sich in ein unbekanntes Terrain begibt, bei denen man den Kunden erst verstehen lernen muss.
    Also weg mit den persönlichen Websites aus der Referenzliste, die eh nur aufs Privatleben Rückschlüsse ziehen lassen, und bei Mangel an interessanten Arbeitsbeispielen besser mal einen Nachmittag damit verbringen, sich über unbekannte Branchen den Kopf zu zerbrechen: Wie würde “mein” Logo-Vorschlag für diese und jene Firma aussehen? Wie könnte ich ein Inserat für Pensionsvorsorge gestalten? Wie würde ich für meinen Zahnarzt ein Corporate Design entwickeln? Ein gezielter Seitenblick auf die Kundenliste der Agentur hilft dabei und zeigt, dass sich der Bewerber mit der Agentur beschäftigt hat. Bei aller Liebe zur Selbstverwirklichung darf man den Nutzen für den potentiellen Arbeitgeber nicht vergessen.
  • Ein Tipp quer durch alle Branchen: Der Brief muss persönlich adressiert sein. Und wenn man den Empfänger nicht namentlich kennt, ruft man an. Dann kann man übrigens auch erfragen, ob derzeit eine Bewerbung überhaupt sinnvoll ist. Erspart Kosten.
  • Meine persönliche Ansicht ist, dass die Benotung im Zeugnis nicht im Vordergrund steht. Da gibt’s sicher Personalchefs und Geschäftsführer, die das anders sehen, aber interessanter finde ich eine kreative Bewerbung, die liebevoll gemacht ist und auch Qualifikationen und Können jenseits der Ausbildung zeigen. Ein Schuss Selbstironie schadet ausserdem gerade in der Werbebranche nie…
  • Jene Kunstledermappen mit gotischer Schrift “Bewerbung” sind übrigens für hauptberufliche Schlipsträger wie den Herrn auf dem Foto oben gedacht – nicht für Menschen in einem Designberuf…
  • Bei der Bewerbung um ein Praktikum nicht vergessen anzugeben, in welchem Zeitraum man verfügbar wäre.
  • Ob gedruckte Bewerbung oder per E-Mail wird im 21. Jahrhundert wohl nicht mehr so die Rolle spielen, eine 10-MByte-Datei im Maileingang wird jedoch jeden verärgern.

Weitere Anregungen willkommen!