Archive for the ‘Doing Business’ Category

Der Wert von Design

Freitag, Februar 2nd, 2007

Eines der Hauptprobleme, die Designer in Österreich (und wohl auch ausserhalb) zu bewältigen haben, ist die fehlende Wertschätzung von gutem Design. Der Designprozess ist wie so viele Dienstleistungen ein abstrakter Schaffungsprozess, der vom Kunden meist nicht verstanden wird. Wieviele Stunden Arbeit hinter einem Logo oder einem Layout stehen, weiß er nicht. In seinen Augen kommen dem Designer Ideen eben “wie im Flug”, das “kann doch nicht so teuer sein”. Deshalb kennt auch jeder Grafiker das Problem, seine Dienstleistung und Arbeit entsprechend wertvoll zu verkaufen.

Bei der vergangenen “default”-Tagung in Wien ging es am Abend gerade um dieses Thema. Ein paar Erkenntnisse daraus:
Die Qualität von Grafikdesign in Österreich ist durchaus mit anderen Ländern vergleichbar hoch, überall wird nur mit Wasser gekocht - manche kochen eben besser, manche schlechter. In anderen Ländern (wie den Niederlanden und Großbritannien) besteht jedoch offensichtlich eine wesentlich größere Bereitschaft der Wirtschaft, in gutes Design zu investieren.

Was können wir also tun? Eine motivierende Rede von Clemens Schedler und die anschliessende Podiumsdiskussion appelierte an uns alle, unsere Kunden mehr “zu erziehen”, ihnen die Bedeutung von strategischem und durchdachtem Design und auch die Prinzipien von Werknutzungsentgelt näher zu bringen. Das würde eine höhere Wertschätzung für gute Qualität verursachen.

Dem kann ich nur zustimmen, doch wird dies ein langer und mühsamer Weg werden, den eigentlich die Interessensverbände (wie die Wirtschaftskammer) vorgehen müssten. Leider konzentrieren diese sich jedoch bei ihrer Imagepositionierung viel zu sehr auf das “schmutzige” Geschäft der Werbung. Und so bleibt “Design” auch hier das “Ding”, das eben dazu kommt, das aber in deren Augen austauschbar und weniger geschätzt ist. Beim Kunden tragen sicherlich auch negative Erfahrung mit “Amateurgrafikern” und Wannabe-Satzstudios das übrige dazu bei. Und jene Kunden, die wissen, wie wichtig Design für eine erfolgreiche wirtschaftliche Entwicklung ist, sind leider rar.

Das ist sehr schade, denn die Wirtschaft würde durch mehr Sorgfalt in der Auswahl ihrer Designstudios wesentlich profitieren. In Großbritannien beweist z.B. das Design Council nicht nur diese wirtschaftlich gewinnbringende Komponente, sondern kommuniziert dadurch auch imagefördernde Qualität (was man sich in Österreich eigentlich auch von Berufsverbänden wie Design Austria wünschen würde!). Das sollte Unternehmen viel mehr ans Herz gelegt werden.

Und den Kollegen kann mehr Selbstbewusstsein ans Herz gelegt werden. Interessante Ratschläge und Gedankenanregungen finden sich dazu z.B. in diesem PDF mit “Tipps an Freunde und Kollegen” von Clemens Schedler. Wir müssen alle mehr zusammen halten!

Kundenzufriedenheit in Zahlen

Dienstag, Januar 30th, 2007

Susanne Senft hat mich auf die Idee gebracht, vor Weihnachten wurde es durchgezogen: die erste Kundenzufriedenheitsbefragung von meinem Studio designation. 30 Fragebögen wurden an treue und auch untreue Kunden in ganz Österreich ausgesandt, die Hälfte antwortete auch. Jetzt liegt das Ergebnis vor.

Und es ist ein interessantes Ergebnis, das uns auch ein wenig schmeichelt. Interessant deshalb, weil sich in Zukunft neue Grafik-Design-Bereiche erschließen lassen, die bisher vielleicht zu wenig beachtet wurden. Auch interessant, weil die Anforderungen der Kunden an ein Designstudio oder eine Werbeagentur oft nicht richtig von uns Designer erkannt wird. So erwarten zwar alle Kunden Kreativität (für 60% sehr wichtig), noch wichtiger ist ihnen jedoch Kompetenz und Vertrauenswürdigkeit (je 100% empfinden dies als sehr wichtig) sowie Verständnis der Kundenvorstellungen (für 83% sehr wichtig). Auch weit oben in der Skala liegen Einhaltung von Angeboten (für 92% sehr wichtig) sowie Beratungskompetenz (für 75% sehr wichtig). Geografische Nähe ist mit Abstand das unwichtigste Kriterium bei der Zusammenarbeit mit einem Designstudio (nur 16% empfinden dies als wichtig).

Sehr erfreulich natürlich auch die Noten, die designation direkt betreffen: Sowohl bei Zuverlässigkeit, Produktion als auch Strategie und Konzept erhalten wir die Durchschnittsnote 1,1 (von 5). Designqualität, Kreativität und Projektabwicklung liegen jeweils bei 1,2 (von 5). 100% unserer Kunden empfinden unsere Angebote und Abrechnung als “sehr klar und transparent”, auch Reklamationen wurden bisher zu 100% “sehr zufriedenstellend” behandelt. 80% der befragten Kunden würden uns deshalb “sehr wahrscheinlich” weiterempfehlen.

Das freut uns natürlich, denn es zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind.

Der “Gestaltungskeller” & Logo-Discounter

Donnerstag, Januar 18th, 2007

Genosse Jürgen Siebert hat ja schon vor längerer Zeit mal in den PAGE-Miszellen über die seltsame Erscheinung der “Logo-Discounter” im Web berichtet… Die waren ja für professionelle Gestalter nie sehr ernst zu nehmen, denn jemand, der sich dort ein Logo bestellt um ‘ne Mark fuffzich, hat anscheinend eh weder Verständnis noch das Budget für professionelle Lösungen.

Jetzt kommen aber “Billigmarketingexperten” wie dieser hier auf die Idee, das den Kleinunternehmern als die tolle Werbeidee anzupreisen. Nun, meiner Ansicht nach geben die meisten Kleinunternehmer sowieso viel zu wenig Geld für ihr Marketing aus. Die meisten haben ein größeres Budget für Ihren Firmenwagen als für Werbemassnahmen. Witzigerweise wird der Audi vor der Tür aber nie in Frage gestellt, obwohl der wohl kaum Kunden bringt.

Noch dazu hat es trifftige Gründe, warum diese Logos vom Web so billig sind. Ich fasse mal zusammen:

  1. Sind sie “von der Stange”. So gesehen sind sie sogar recht teuer, weil für eine fertige Clipart und ein Wort dazu sind sogar nur 20 Euro zuviel Geld.
  2. Verfolgen sie weder ein Konzept noch ein Unternehmensbild. Dem “Gestalter” wird es sogar recht egal sein, wer-wie-was das Unternehmen ist.
  3. Ich nehme mal an, die meisten dieser “Gestalter” aus dem Ausland sind engagierte Schüler/Studenten/sonstiges, die weder Einkommenssteuer noch Sozialabgaben leisten.
  4. Weiters stell ich mal in den Raum, dass die meisten dieser “Gestalter” für Ihre Hilfsmittel nicht die entsprechenden Lizenzen zahlen. Sprich: Photoshop und Illustrator aus’n Netz, Schrift wo raubkopiert, schon gehts los… Unser Billigmarketingexperte nennt das “ein anderes Businessmodell als der selbständige Grafiker”. Ich nenn das: Pfusch und Diebstahl.

Eine herrliche Geschichte dazu hat auch Erik Spiekermann auf Lager.

So gesehen kommt das Logo eigentlich recht teuer, denn nach einiger Zeit werden diese Mängel das Logo unbrauchbar machen. Nix mit 10 Jahre halten oder so. Und so betrachtet sind die Tipps von unserem Billigmarketingexperten auch das, was er verkauft: billig.

Default #1 - Auf nach Wien!

Mittwoch, Januar 3rd, 2007

Grafik-Design-Tagungen gibts ja wie Sand am Meer… mit den meisten weiß ich nicht so recht was anzufangen, noch dazu wo ein kleines Designstudio aus der “Provinz” nicht laufend in der Welt herumjetten und um umgerechnet einen Euro pro Minute einen Sitzplatz vor Powerpoint-Präsentationen von Wunderwutzis aus den US von A bezahlen kann.

Dann gibts da aber wieder überraschende Ausnahmen, wie z.B. die default-Tagung am 27. Jänner 2007 im Museum für angewandte Kunst in Wien. Schon die Themen im Programm lassen auf interessante, kurzweilige und praxisnahe Vorträge schliessen. Ein kleiner Auszug:

  • Design Game - Akquise Simulation
  • Indesign versus Quark
  • Gemütliche Grafik, globales Design? - Ist die Branche in Österreich wirklich langsamer, langweiliger, schlechter und schlechter bezahlt als anderswo?
  • Über Geld spricht man nicht! - Was verdienen wir wirklich?

Umschmückt wird das ganze mit diversen Podiumsdiskussionen, Infoausstellungen, dem kultigen TypeRadio und der Ausstellung “Schriftdesign in Österreich 1993-2007″, bei der übrigends auch meine Schrift Erdapfel als Beispiel für österreichische Fonts präsentiert wird.

Und wer sich jetzt noch fragt, warums so interessante Themen nicht auch bei anderen Tagungen gibt, wird es gar nicht glauben können, dass diese Veranstaltung kostenlos ist! Also ein Event, zu dem man sich bald anmelden sollte!

Neukundengewinnung oder: Die Angst vorm Telefon

Dienstag, November 28th, 2006

Derzeit jette ich viel herum, weshalb dieser Blog etwas wenig Futter bekommt. Letzte Woche gings u.a. nach Wien zum Workshop “Neukundenakquise” mit Marianne Lotz.

Ich muss ja gestehen, dass Neukundengewinnung bei meinem Studio designation eher das Warten darauf ist, dass der neue Kunde durch Empfehlung von selbst bei der Tür hereinkommt. Nie hätte ich bisher von mir aus jemanden angerufen, mit dem ich gerne zusammenarbeiten würde, und ihm meine Qualitäten am Telefon geschildert. Denn die Belästigung von manchen Telemarketern hinterlässt eine gewisse Skepsis, ob denn dies für einen seriösen Dienstleister angebracht wäre.

Nun denn, Marianne hat dagegen ein paar gewichtige Argumente gebracht, dass dies doch auch für Designer zulässig und erfolgreich sein kann, und unsere kleine Runde von 14 Teilnehmern auch gleich mit den notwendigen Informationen und Tipps dazu versorgt. Ein kurzweiliger Workshop für die Praxis, dessen Umsetzung allerdings sicher noch viel Arbeit und Vorbereitung benötigt.

Die Top 10 der Lügen an naive Designer

Donnerstag, Oktober 19th, 2006

Wieder mal bei Michael Preidel - dem täglich lesbaren Blog aus Potsdam - was interessantes gefunden: Top 10 Lies told to Naive Artists and Designers.

Also bei den meisten der Aussagen könnte ich Stricherllisten führen, so oft wie ich das zu hören bekommen… hier mit einer kleinen Übersetzung:

  1. “Machen Sie das günstiger (oder kostenlos), und wir zahlen das nächste Mal mehr”. ||||
  2. “Wir zahlen nie vor Fertigstellung.” |
  3. “Machen Sie das für uns günstiger und Sie werden eine tolle Referenz für weitere Projekte haben. Die Leute werden Schlange stehen.” |||
  4. Beim Betrachten eines Entwurfs: “Ich bin mir noch nicht ganz sicher. Lassen Sie es mal da, damit ich mit meinem Partner drüber reden kann.”
  5. “Das Projekt ist nicht abgesagt, nur verschoben. Verrechnen Sie noch nichts, wir machen in zwei Monaten weiter.” ||
  6. “Angebot? Vertrag? Wozu? Wir sind doch Freunde!” |
  7. “Schicken Sie die Rechnung erst, nachdem es gedruckt ist.” ||
  8. “Der letzte Grafiker tat es für XXX Euro.” ||
  9. “Unser Budget ist maximal XXX Euro.” ||||
  10. “Wir haben momentan finanzielle Schwierigkeiten. Machen Sie das Projekt, wir verdienen damit dann Geld um Sie zu bezahlen. Ganz einfach.” |

    Eine persönliche Ergänzung noch:

  11. “Ich lade Sie zusammen mit X weiteren Grafikern ein, mir ein paar Vorschläge zu machen. Die machen das alle kostenlos.” ||||||||

Zahlen für den Designer… | Figures for the designer…

Mittwoch, September 6th, 2006

Heute war was interessantes in der Post: der “European Design Report - The European Design Industry in Facts and Figures”.
Herausgegeben ist das 36 Seiten Heftchen von Bureau of European Design Associations BEDA in Zusammenarbeit mit Design Austria, die bereits vor zwei Jahren den interessanten Statusbericht “Design in Österreich” veröffentlicht haben (der mir damals bereits interessante Zahlen und Statistiken geboten hat).

Im europaweiten Bericht, der auf Grund der problematischen Vergleichstatistiken noch etwas lückenhaft erscheint, kann man z.B. erfahren, dass…

  • … 410.000 Designer in Europa jährlich einen Umsatz von 35 Milliarden Euro erzeugen.
  • … in der Slowakei 75 % der Designer Männer sind, während es in Großbritannien 61 % und in Portugal nur 51 % sind.
  • … in Island die Anzahl der Designfirmen innerhalb von 5 Jahren um 20 % gestiegen ist - jetzt sind es gezählte 18.
  • … in Frankreich mehr als 50 % der Designfirmen ausländische Kunden haben.
  • … das jährliche Einkommen eines Kroatischen oder Polnischen Designers nur EUR 9.500 beträgt, während es in Italien EUR 60.000 ist.
  • … in Schweden die Anzahl der Designfirmen innerhalb von 10 Jahren um 272 % gestiegen ist, während die Anzahl der Studenten im Designbereich sogar um 330 % anstieg.

Wer noch mehr Zahlen haben will: das (englischsprachige) Heftchen ist zum Preis von EUR 15,- + Steuer bei Design Austria erhältlich.

——

Today there was something interesting in the mail: the “European Design Report - The European Design Industry in Facts and Figures”.
This 36 pages booklet is published by the Bureau of European Design Associations BEDA in cooperation with Design Austria, who already published an interesting fact booklet “Design in Austria” two years ago.

In the european wide report - which sometime seems to lack some common statistics in the comparisons - you can find out that e.g….

  • … 410.000 designers in Europe generate an annual turnover of 35 billion Euros.
  • … in Slovakia 75 % of designers are men, while in the United Kingsdom these are just 61 % and in Portugal only 51 %.
  • … in Island the amount of design studions increased by 20 % in five years - now there are counting 18.
  • … in France more than 50 % of design companies have overseas customers.
  • … the yearly income of an croatian or polnish designer is only EUR 9.500, while in Italy it is EUR 60.000.
  • … in Sweden the amount of design studios increased by 272 % in 10 years. The amount of students in design areas even increased by 330 % in this period of time.

For those who want even more figures: the booklet can be ordered for EUR 15,- plus taxes from Design Austria.

Ein Tag am Meer

Donnerstag, August 24th, 2006

Kärnten, wo sich mein Designstudio befindet, liegt ja mitten im Herzen der sogenannten Alpe-Adria-Region. Eigentlich sind die Bewohner dieser Region sich ja sehr ähnlich, der typische Kärntner ist ja schlussendlich eine Mischung aus diesem Zusammentreffen von germanischen, romanischen und slawischen Völkern (auch wenn sich dessen nicht jeder bewusst ist). Trotzdem fruchten die bereits jahrzehntelang dauernden politischen und wirtschaftlichen Initiativen zum Näherbringen der Länder dieser Region - vornehmlich Kärnten, Friaul-Julisch-Venetien und Slowenien - noch immer nicht so richtig. Kleine Initiativen bleiben da sogar unbemerkt, z.B. das Wirtschaftsmagazin on top mit teilweise dreisprachigen Artikeln oder die Alpe-Adria-Biobauern. Obwohl z.B. Udine wesentlich näher zu Kärnten liegt als Wien, gelingt der Brückenschlag - wohl durch die Sprachbarriere - erst zaghaft.

Umso mehr freut es mich dann, wenn ich Kunden in dieser Region gewinnen kann. Und so verbrachte ich den gestrigen Tag in der wunderschönen Hafenstadt Triest bei einem neuen Kunden - bereits unserem dritten in Italien. Bei der Gelegenheit besuchte ich auch den Copyshop imprinta, der seit letztem Jahr sehr erfolgreich in einem neuen Corporate Design von designation erstrahlt. Die Geschäfte laufen bestens, das Design hat in der Werbung viel genützt, da wird man dann auch gleich weiter empfohlen. Was uns natürlich gefällt, denn schliesslich ist das Baden nach einem Geschäftstermin im Meer doch viel schöner als auf der Donauinsel…

designation steigt auf! | designation moves up!

Freitag, August 11th, 2006

Momentan beginnen sich die Umzugskartons hier zu stabeln. Grad ein Jahr nach Einzug reicht das gemütliche Ein-Raum-Büro nicht mehr so ganz aus, weshalb es ans Übersiedeln geht. Weit gehen wir dabei aber nicht: designation bleibt der Klagenfurter Sponheimerstraße erhalten und zieht nur vom Erdgeschoss in den ersten Stock. Das ist also nicht nur ein Aufstieg, sondern dort gibts auch gleich doppelt so viel Platz.

Zuvor kam aber gestern noch Fotograf Helge Bauer vorbei, um die derzeitige Leere im zukünftigen Büro für ein paar Fotos meiner neuen Mitarbeiterin Brigitte Graf zu nutzen. Da war noch genug Platz zum Hüpfen, wie man sehen kann.

Viel zu tun also, d.h. das neue Webdesign des Designblocks wird wieder auf sich warten lassen. Die nächste Woche wird einiges nicht so funktionieren, wie man es sich wünscht, besonders Internet und Telefon hängen ja vom good-will der Telekom Austria und linea7 ab… Wenn wir also mal nicht erreichbar sind, bitte nicht verärgert sein, dafür gehts dann später umso besser :-)

—–

At the moment the removal boxes are beginning to fill. Just one year after moving in, the cosy one-room-office lacks on space so we are going to move. But it’s not taking us far away: designation remains in Klagenfurt’s Sponheimerstraße and only moves from basement to first floor. So that’s not only a movement up but also double the space.

But first photographer Helge Bauer was paying us a visit to use the emptiness of the future office for some photos of my new employee Brigitte Graf. There was still enough room to jump as can be seen.

So a lot to be done which means a better web design for the Designblock is delayed again. The next week many things won’t work as they should, especially the internet and phone relies on the good will of Telekom Austria and linea7. So when we are not reachable please don’t be annoyed. Later it will work much better :-)

Pack die Badehose ein… | Going on vacation…

Freitag, Juli 28th, 2006

Die nächsten Tage wird es hier etwas ruhiger werden, denn ein Fortbildungsurlaub in Oberösterreich ist angesagt: Thema ist “Digitale Schriftgestaltung - Prinzipien zur Entwicklung einer neuen Druckschrift”. Das mag bei den meisten eher Gähnen hervorrufen, bei einem Gestalter erzeugt es jedoch ein Funkeln in den Augen. Schliesslich ist gute Typo eine tolle Sache.

Geleitet wird der einwöchige Workshop von Jovica Veljovic, der schon einige Schriften für Adobe und ITC entworfen hat. Also Schulung vom Feinsten.

Mit im Gepäck ist dazu natürlich neben der Badehose auch gute Literatur:

Natürlich werde ich nach Möglichkeit hier vom Seminar berichten und wünsche allen bis dahin einen schönen Urlaub!

——

The next few days will be rather quiet here because I’m going on a workshop for digital typeface design by Jovica Veljovic, who designed a couple of fonts for Adobe and ITC.

I will try to post from the workshop and wish everybody a fine vacation!