Als Design-Anfänger bekommt man ja immer die dicken Bücher in die Hand, die Beispiele aus aller Welt zeigen, sodass man mit offenem Mund und funkelnden Augen einen Einblick bekommt, wie das Erscheinungsbild von Restaurants in Chile, Finanzdienstleistern in Südafrika oder Zuckerbäckern in Ohio ist. Einige der bekanntesten Bücher dazu stammen aus den USA von David E. Carter, der jedes Jahr so zwei bis drei Bücher mit unterschiedlichen Schwerpunkten herausbringt.
Nun ist designation glücklich, gleich in drei Büchern im heurigen Jahr mit mehreren Projekten vorzukommen. Und trotz unserer großen Bescheidenheit (*g*) möchten wir es uns nicht nehmen lassen, diese hier vorzustellen:
Nummer eins heißt Global Corporate Identity 3, erschienen im April 2007 im Verlag Collins Design, das auf 320 Seiten “superlative examples of design used on a multinational level” zeigt. Von uns drin sind ein paar Arbeiten, die in den Jahren 2005 und 2006 erstellt wurden:
- Mal unser eigenes designation Corporate Design auf einer Doppelseite. (1)
- Das Corporate Design des Landesjugendreferats Kärnten, ebenfalls auf einer Doppelseite. (2)
- Das Logo von Applied Informatics, dem Softwareentwickler aus dem Rosental. (3)
- Fotograf Helge Bauer mit seinem unverwechselbarem Logo. (4)
- Ein Logo für ein Restaurant, das mittlerweile leider nicht mehr existiert. (5)
Soviel zu ein wenig Eigenwerbung, die auch mal getan werden muss, denn wie Jeff Fisher stets meint: If I don’t “toot!” my own horn, no one else will.
Die größte Qual vor Weihnachten ist (angeblich) die Unsicherheit, wohl für alle meine Geschäftspartner die richtigen Geschenke zu finden bzw. meine Mitarbeiter wohl mit dem richtigen Weihnachtsessen zu verwöhnen… Gott sei dank nimmt mir diese Sorge anscheinend jemand ab, weil es häufen sich die Werbemails, in denen entsprechende Vorschläge zur Linderung meiner Not vorgeschlagen werden.
Eines der Hauptprobleme, die Designer in Österreich (und wohl auch ausserhalb) zu bewältigen haben, ist die fehlende Wertschätzung von gutem Design. Der Designprozess ist wie so viele Dienstleistungen ein abstrakter Schaffungsprozess, der vom Kunden meist nicht verstanden wird. Wieviele Stunden Arbeit hinter 
Genosse Jürgen Siebert hat ja schon vor längerer Zeit mal in den PAGE-Miszellen über die seltsame Erscheinung der “Logo-Discounter” im Web berichtet… Die waren ja für professionelle Gestalter nie sehr ernst zu nehmen, denn jemand, der sich dort ein Logo bestellt um ‘ne Mark fuffzich, hat anscheinend eh weder Verständnis noch das Budget für professionelle Lösungen.
Grafik-Design-Tagungen gibts ja wie Sand am Meer… mit den meisten weiß ich nicht so recht was anzufangen, noch dazu wo ein kleines Designstudio aus der “Provinz” nicht laufend in der Welt herumjetten und um umgerechnet einen Euro pro Minute einen Sitzplatz vor Powerpoint-Präsentationen von Wunderwutzis aus den US von A bezahlen kann.
Derzeit jette ich viel herum, weshalb dieser Blog etwas wenig Futter bekommt. Letzte Woche gings u.a. nach Wien zum Workshop
Wieder mal bei
Heute war was interessantes in der Post: der “
Kärnten, wo sich mein Designstudio befindet, liegt ja mitten im Herzen der sogenannten Alpe-Adria-Region. Eigentlich sind die Bewohner dieser Region sich ja sehr ähnlich, der typische Kärntner ist ja schlussendlich eine Mischung aus diesem Zusammentreffen von germanischen, romanischen und slawischen Völkern (auch wenn sich dessen nicht jeder bewusst ist). Trotzdem fruchten die bereits jahrzehntelang dauernden politischen und wirtschaftlichen